Der historische Keller dient als eine der Kommunalen Galerien in Spandau.


Ab 25. Mai 2019:

GEDEHNTE ZEIT
Edite Grinberga – Malerei
Andreas Theurer – Skulptur

Vernissage: 24. Mai 2019, 20 Uhr
Begrüßung: Gerhard Hanke – Bezirksstadtrat
Einführung: Christoph Tannert – Künstlerischer Leiter Künstlerhaus Bethanien

Laufzeit: 25. Mai – 7. Juli 2019

Öffnung: Mi – So 12 bis 18 Uhr

 

Edite Grinbergas Malerei ist geprägt von der Poesie des Alltäglichen. Sie fängt das Unwiederbringliche und Vergängliche eines Augenblicks ein und hält es für die Ewigkeit auf der Leinwand fest. Bewegungen erstarren: ein vom Wind gebauschter Vorhang, wirbelnde Blätter, ein hingeworfenes Kleidungsstück verharren im Moment. Fast fotorealistisch, nahezu ohne sichtbare Pinselstriche, erschafft sie lichtduchflutete Räume; durch Licht- und Schattenwürfe werden sparsam platzierte Gegenstände in Szene gesetzt. Die
Abwesenheit der Protagonisten und die daraus resultierende Stille und Leere vermitteln eine meditative Gelassenheit.

Andreas Theurers Skulpturen, vereinen eine Vielzahl von Raumperspektiven und -erfahrungen in einem Augenblick zu einer Ansicht. „Ihre Öffnungen, Konturlinien und unruhigen Oberflächen kreieren einen eigenen plastischen Raum und verändern damit auch den Ort, an dem sie sich befinden. Durch die Eigenwilligkeit seiner Raumperspektiven, durch die Infragestellung von Raum und Zeit hat der Künstler zu einer eigenständigen und sofort wiedererkennbaren Formensprache gefunden.“ Dr. Antje Lechleiter, Freiburg

Kontinuum
Josina von der Linden – Installationen

Vernissage: 21. März 2019, 19 bis 21 Uhr
Einführung: Dr. Ralf F. Hartmann, Leiter Kulturamt Spandau

Laufzeit: 22. März – 5. Mai 2019

Öffnung:  Mi – So 12 bis 18 Uhr

Künstlergespräch mit Dr. Birgit Szepanski: 14. April 2019, 16 Uhr

 

Über die architektonische Vielfalt des Historischen Kellers spannt sich ein weiter zeitlicher Bogen. In der Eiszeit geformte Feldsteine, eingebettet in mittelalterliches Mauerwerk, Tunnelgewölbe, Mauerfragmente und moderne Betonsäulen zeugen vom Leben aller bisherigen Nutzer.

Wie eine Feldforscherin nähert sich Josina von der Linden mit ihren Objekten, Videoarbeiten, Fotografien und Installationen den räumlichen Gegebenheiten. Dabei geht es ihr um das Aufspüren verborgener Strukturen und Codierungen, sowie um das Sichtbarmachen lebendiger Prozesse.

Das Prinzip stetiger Fortsetzung und Anknüpfung liegt auch der Arbeitsweise der Künstlerin zu Grunde, wenn sie ältere Werke aufgreift, teils modifiziert und mit aktuellen Arbeiten verbindet.